Für Seiko steht das Jahr 2018 im Zeichen der Prospex. Kein Wunder also, dass die Taucheruhren–Kollektion des japanischen Traditionsherstellers regen Zuwachs erhält. Wir haben die limitierte Prospex SLA019 in den Fokus gerückt und erklären, warum hier Grün das neue Schwarz ist.

Die Seiko Prospex in zederngrün

Die Seiko SLA019 sticht alleine schon wegen ihrem grünen Zifferblatt und der farblich passenden Keramiklünette aus der Prospex Kollektion hervor. Der Farbton changiert je nach Lichteinfall und stellt einen optischen Gegenpol zum traditionellen Schwarz der Diver aus dem Hause Seiko dar. Hier ist Grün das neue Schwarz und hinter der markanten Farbwahl steckt natürlich eine erzählenswerte Geschichte. 

Die Seiko Prospex in zederngrün

Der satte Farbton repräsentiert die Pracht der Zedern auf der Insel Yakushima, die am Südende des japanischen Archipels liegt. Sie zählt aufgrund ihrer Wälder zu den Weltnaturerben und ist ein beliebtes Ziel für Taucher. 

Die Seiko Prospex in zederngrün

Wie bei der Designvorlage aus den 1960er Jahren, dienen der SLA019 große Indexe als Stundenindikatoren auf dem Zifferblatt. Wie auch die Zeiger, sind sie, mit Blick auf das Original, allerdings silber- statt goldfarben. Bloß der Sekundenzeiger schimmert als nostalgische Reminiszenz golden. Ganz unabhängig von der Farbgestaltung der Uhr, sorgt die großzügige Verwendung von LumiBriteLeuchtmasse auf Zifferblatt, Zeigern und Lünette für sehr gute Ablesbarkeit auch in den Tiefen des Meeres.

Die Seiko Prospex in zederngrün

Das MonoblocGehäuse misst markante 44.3 mm im Druchmesser und nicht weniger imposante 15.4 mm in der Bauhaue. Das Werk der SLA019 wird aufgrund der Konstruktion von vorne eingesetzt, was auch dazu führt, dass diese Prospex bis 300 Meter wasserdicht ist. 

Die Seiko Prospex in zederngrün

Das Edelstahlarmband der Uhr wird mit einer praktischen Faltschließe ausgeliefert, in der ein Mechanismus die individuelle Justierung ermöglicht. Wer einen Neoprenanzug trägt, kann die SLA019 beispielsweise binnen Sekunden auf eine vergrößerte Bandlänge einstellen.

Die Seiko Prospex in zederngrün

Im Inneren dieser Prospex arbeitet das hauseigene Manufakturkaliber 8L35. Neben seinem automatischem Aufzug schwingt die Unruh mit 28,800 Halbschwingungen pro Stunde, was einer Frequenz von 4 Hertz entspricht. Zudem sorgt eine Gangreserve von circa 50 Stunden dafür, dass die Uhr auch nach zweitägigem Pausieren am Handgelenk noch immer läuft. 

Die Seiko Prospex in zederngrün

Neben optischen und technischen Besonderheiten, ist die neue Seiko Prospex SLA019 auf bloß 1.968 Exemplare limitiert. Die Stückzahlbegrenzung erinnert an das Jahr des ersten Seiko HiBeat Automatik Divers. Wer Interesse an dieser zeitgenössisch-zederngrünen Interpretation eines Klassikers für Unter- wie Überwasser hat, sollte sich beeilen. Für den deutschen Markt sind nämlich nicht mehr viele Modelle verfügbar. Der Preis liegt bei 3.200 Euro.

Text & Bilder: © David Schank