Hanhart hat mit der Primus Desert Pilot einen robusten Outdoor-Chronographen im Portfolio, der seine Fähigkeiten regelmäßig am Arm von Rallye-Piloten unter Beweis stellt. Wir haben den Wüstenprinz aus Gütenbach genau unter die Lupe genommen.

Die Hanhart Primus Desert Pilot

Die Primus Kollektion von Hanhart unterscheidet sich schon auf den ersten Blick von Pioneer, Racemaster und co. und somit von allem, was Hanhart ansonsten im Programm hat. Frei bewegliche Bandanstöße sorgen für ein eigenständiges Design, bei dem auch historische Details, wie die rote Drückerkappe, erhalten bleiben.

Die Hanhart Primus Desert Pilot

Um die Ablesbarkeit zu verbessern, hat man sich für ein aufgeräumtes Zifferblatt mit horizontaler Anordnung der Hilfszifferblätter bei drei und neun Uhr entschieden. Die Größe der Totalisatoren erinnert unweigerlich an Cockpit-Instrumente, was bei einer Uhr mit dem Beinamen „Pilot“ sicher kein Zufall ist. Das beigefarbene Zifferblatt erinnert sofort an die Wüstenthematik, die bei der Desert im Fokus steht. Schwarze Indexmarkierungen sowie hell kontrastierende Zeiger erhöhen die Ablesefreundlichkeit zusätzlich. Bei schlechten Lichtverhältnissen sorgt Super-LumiNova Leuchtmasse für den nötigen Durchblick. Bei sechs Uhr verrät ein Datumsfenster von recht überschaubarer Größe die Position im jeweiligen Monat.

Die Hanhart Primus Desert Pilot

Für die robuste Optik ist auch das massive Gehäuse aus gebürstetem Edelstahl verantwortlich. Es misst stolze 44 mm Durchmesser und 15mm Bauhöhe. Auf hanhart-typische Designmerkmale muss hier allerdings niemand verzichten. So ist beispielsweise die kannelierte Lünette mit einer roten Markierung versehen. Selbstverständlich darf der rote Rückstelldrücker bei 4 Uhr nicht fehlen. Ursprünglich sollte die Signalfarbe Piloten davon abhalten, ihre gestoppte Flugzeit unbeabsichtigt zurückzusetzen. Seit 1939 werden Hanhart Chronographen mit der charakteristischen Drückerkappe ausgeliefert. Bei der gesamten Primus-Kollektion ist dieses kultige Detail aus eloxiertem Aluminium gefertigt. Wer mit der Desert Pilot lieber ins Meer als in die Lüfte oder ins Cockpit steigt, kann sich auf eine Wasserdichtigkeit von ca. 100 Metern verlassen.

Die Hanhart Primus Desert Pilot

Entspiegelte Saphirgläser sorgen auf Vorder- und Rückseite für den nötigen Durchblick. Zudem erlaubt die Rückverglasung einen Blick in den Maschinenraum der Primus. Hier sorgt das Automatikkaliber HAN3809 für eine Gangreserve von maximal 42 Stunden. Ein hübsches Detail ist der skelettierte Rotor mit herausgearbeitetem Markenschriftzug. Am Arm sorgen die beweglichen Anstöße des Primus-Gehäuses für gute Anpassungsfähigkeit an verschiedene Handgelenke. Das beigefarbene Textilband greift die Wüstenthematik erneut auf und wird dank einer Faltschließe aus Edelstahl sicher am Arm gehalten.

Stephan Schott

Stephan Schott vor seinem Rallyewagen

Wenig Halt auf der Strecke aber dafür umso mehr am Handgelenk haben auch die beiden Rallye-Piloten Stephan Schott und Holm Schmidt, die mit dem X-Raid Mini All4 Racing Team an den Start gehen. Seit 2014 sind sie Partner von Hanhart und tragen die Primus Desert Pilot Hanhart bei legendären Off-Road-Events wie der Rallye Dakar. Eigenschaften wie gute Ablesbarkeit und einfache Bedienung mit Handschuhen wurden von Hanhart einst auf die Bedürfnisse von Fliegerpiloten abgestimmt. Heute helfen aufgeräumte Optik und übergroße Krone auch Rennfahrern in Rallye-Cockpits.

Das X-Raid Mini All4 Racing Team

Wer Lust auf den robusten Wüstenprinzen von Hanhart bekommen hat, muss weder Driftkönig noch Jetpilot sein. Die Primus Desert Pilot kann für ca. 2.650 Euro über den Onlineshop des Herstellers bezogen werden.

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David Schank / Editor watchlounge.com