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1

Monday, April 23rd 2012, 5:47pm

Aus der Weinszene: Bodegas Protos


Vega Sicilia

Roter Knopf

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2

Monday, April 23rd 2012, 6:12pm

Wann ist der Termin für ne Degustation? :bgdev:
Gruß, Jochen
---------------------
no guts - no glory

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3

Monday, April 23rd 2012, 6:21pm

Kommt schon noch ... Wir fangen bei Dir an :D

Xaver

Intermediate

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4

Monday, April 23rd 2012, 9:34pm

klingt gut :gut:
jetzt nur noch eine Geschmacksbeschreibung und eine Bezugsquelle! :lupe:

Oulrij le Rouge

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5

Tuesday, April 24th 2012, 6:52am

Protos ist ein Riesenladen. kriegst Du auch in Supermärkten.

helmi

Morbider Wiener

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6

Tuesday, April 24th 2012, 8:16am

Barriquefass :rolleyes:


... und tschüss :bgdev:
mfg Martin


Vega Sicilia

Roter Knopf

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7

Tuesday, April 24th 2012, 9:57am

Kommt schon noch ... Wir fangen bei Dir an :D


Ich bin Gott sei Dank weg von Wein :pony: :D
Glaube, ich muss mal wieder Kellerfotos machen :lol:

klingt gut :gut:
jetzt nur noch eine Geschmacksbeschreibung und eine Bezugsquelle! :lupe:


Bitte sehr:
http://www.decantalo.com/de/weine_c45/ro…=GoogleMerchant

Barriquefass :rolleyes:


... und tschüss :bgdev:


Ausbau im Barrique ist nicht grundsätzlich schlecht. So werden die meisten großen Roten mit dieser Methode "verfeinert".
Die Kunst des Kellermeisters liegt darin, dem Wein dadurch noch ein paar subtile Geschmacks- und Geruchsnuancen beizugeben, ohne dass die Barriquearomen die eigentliche Qualität der Weine überlagern.

Nahe liegendes Beispiel Vega Sicilia :G : http://de.wikipedia.org/wiki/Vega_Sicilia
Trink mal einen Schluck von einem Unico aus der Zeit von Mariano Garcia und Du bist für immer und für alle normalsterblichen Weine versaut :bgdev:

Klar ist, dass viele Erzeuger versuchen, durch Barriqueausbau minderwertige oder durchschnittliche Tropfen auf "edel" zu trimmen. Insbesondere in der "neuen Welt" findet man Unmengen solcher nur noch nach Vanille riechender und schmeckender Weine.
Viele Verbraucher mit weniger starkem Interesse an Wein an sich lassen sich gern durch solche Blender täuschen und denken, sie trinken etwas Tolles :lol:
Bei solchen Beispielen teile ich Deine Meinung "... und tschüss :bgdev: " und trinke dann auch lieber einfachere, aber ehrliche Tropfen.

Den hier vorgestellten Wein konnte ich noch nicht verkosten, werde dies aber gerne mal tun, wenn sich mal ein Kistchen zu mir verirrt :G
Gruß, Jochen
---------------------
no guts - no glory

helmi

Morbider Wiener

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8

Tuesday, April 24th 2012, 10:30am

[
Ausbau im Barrique ist nicht grundsätzlich schlecht. So werden die meisten großen Roten mit dieser Methode "verfeinert".
Die Kunst des Kellermeisters liegt darin, dem Wein dadurch noch ein paar subtile Geschmacks- und Geruchsnuancen beizugeben, ohne dass die Barriquearomen die eigentliche Qualität der Weine überlagern.

Nahe liegendes Beispiel Vega Sicilia :G : http://de.wikipedia.org/wiki/Vega_Sicilia
Trink mal einen Schluck von einem Unico aus der Zeit von Mariano Garcia und Du bist für immer und für alle normalsterblichen Weine versaut :bgdev:

Klar ist, dass viele Erzeuger versuchen, durch Barriqueausbau minderwertige oder durchschnittliche Tropfen auf "edel" zu trimmen. Insbesondere in der "neuen Welt" findet man Unmengen solcher nur noch nach Vanille riechender und schmeckender Weine.
Viele Verbraucher mit weniger starkem Interesse an Wein an sich lassen sich gern durch solche Blender täuschen und denken, sie trinken etwas Tolles :lol:
Bei solchen Beispielen teile ich Deine Meinung "... und tschüss :bgdev: " und trinke dann auch lieber einfachere, aber ehrliche Tropfen.

Den hier vorgestellten Wein konnte ich noch nicht verkosten, werde dies aber gerne mal tun, wenn sich mal ein Kistchen zu mir verirrt :G


Wein ist für mich ein Getränk, dass das Terroir wiederspiegeln muss. Das Klima, den Boden mit seinen Mineralstoffen, die Sonne, das macht den Geschmack eines Weines aus und macht ihn für mich einzigartig und wiedererkennbar. Dieser Trend zum kleinen Eichenfass (225 Liter), meist noch frisch getoastet, lehne ich ab. Dadurch werden zwar die Tannine geschliffen und der Wein wird trinkiger bzw. feiner aber auf Kosten des Geschmacks und "Verschleierung" seines Ursprungs. Denn der Ausbau im großen Eichenholzfass (nicht getoastet) erfüllt den selben Zweck. Ich brauche keinen Barriqueausbau mit seinen Tabak, Schokolade, Lakritze, Vanille Aromen und seien sie noch so schwach. Der Wein verliert so seine Typizität und verkommt meiner Meinung nach zum weltweiten Modegetränk. Trinke ich einen Blauburgunder, der im Barrique ausgebaut wurde oder einen Blaufränkischen und vergleiche diese mit einem Dolcetto, Nebbiolo oder Shiraz aus dem kleinen Eichenfass, dann wird es immer Aromen geben, die man in all diesen Weinen schmecken kann. Die Winzer sollten meiner Meinung nach nicht versuchen mehr aus Ihrem Wein zu machen als er eigentlich ist. Doch leider gehen hier viele Winzer mit der Mode, denn die Nachfrage bestimmt scheinbar bei vielen die Arbeit im Keller. Ich will Abwechslung, Ecken und Kanten, Typizität und keinen Einheitsbrei ;)
mfg Martin


Oulrij le Rouge

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9

Tuesday, April 24th 2012, 1:12pm

:gut: wie ich sehe, haben wir nicht nur bei Espresso geschmacklich eine Wellenlänge

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10

Tuesday, April 24th 2012, 1:21pm

[
Tabak, Schokolade, Lakritze, Vanille


Prima, das klingt exakt nach einem auf mich zugeschnittenen Warenkorb. Und das alles in einer Buddel Wein? Wo bekomme ich das Zeug? :G
:wink: Der Guido :wink:

helmi

Morbider Wiener

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11

Tuesday, April 24th 2012, 1:24pm

@Oulrij le Rouge
:G :gut:

Ich habe ja nichts gegen die Barrique Fans, soll jeder trinken was er will, für mich ist dieser Art von Wein nichts, finde ihn meist "untrinkig" und langweilig. ;)
mfg Martin


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